Freitag 20. Oktober 2017
Salvatorianer in Österreich und Rumänien
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    Dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

Lucia Riccelli: „Etwas Gutes für diese Welt tun.“ - 3. Charity Kunstauktion der Salvatorianer

Kunst soll die Welt verändern

 

Am 11. Oktober 2017 findet zum dritten Mal die Charity Kunstauktion der Salvatorianer statt. Im Sommerrefektorium des Klosters St. Michael in der Habsburgergasse 12 in Wien 1 werden Gemälde und Skulpturen prominenter Künstlerinnen und Künstler für einen guten Zweck versteigert. Von Anfang an dabei war die aus Rom stammende Malerin Lucia Riccelli. Ihre Motivation: Etwas Gutes für diese Welt tun.

 

Frau Riccelli, Sie sind gebürtige Römerin und haben auch Ihr Kunststudium in Rom abgeschlossen. Was führte Sie später nach Wien?

 

Natürlich die Liebe! Noch dazu faszinierte mich diese Stadt schon als Kind! Ich musste mich nur daran gewöhnen, dass hier nicht nur das Wetter etwas kälter ist als in Rom. Deshalb versuche ich auch, mich jeden Tag mit der Sonne „anzuziehen“ … was tatsächlich funktioniert. Positive Stimmungen und Wärme sind ansteckend. Ich bekomme jetzt sehr viel „Sonne“ zurück!

 

Wie entsteht bei Ihnen ein Kunstwerk?

 

Kunst erzählt Geschichten, die schwierig sind, mit Worte zu erklären. Eine Summe von Visionen und Utopie, Wünsche und bewusste Entscheidungen aus dem unorganischen Chaos des Unterbewusstseins. Ein Kunstwerk will und soll etwas mitteilen, aber auch nicht zu deutlich alles aussagen. Es will von Mensch zu Mensch individuell interpretiert werden. Kunst soll Freiheit erlauben, vor allem aber die Menschen in der Seele bewegen – nämlich genau dort, wo nicht einmal sie selbst wussten, dass es tief in ihnen drin noch so viel Raum gibt.

 

 

 

Woher holen Sie sich Ihre Inspiration?

 

Aus der Unsichtbarkeit der Dinge. Aus den Blicken der Menschen, denen ich auf der Straße begegne. In ihren Augen erkenne ich so viele Geschichten, so viele unausgesprochene Dinge. Aus dem alltäglichen Leben … und aus seinem Gegenteil.

 

Welche Rolle spielt der Glaube für Sie?

 

Ich glaube nur an die Liebe und an die Leidenschaft, die die Menschen und das Leben bewegt. Religion ist leider für viele nur eine Ausrede.

 

In einem Interview haben Sie einmal geäußert, dass Sie die Begegnung mit Menschen fasziniert und Sie deshalb auch zu malen begonnen haben. Sie meinten, Sie würden immer wieder Menschen mit einer besonderen „Leere“ im Gesicht begegnen. Worauf führen Sie diese „Leere“ zurück?

 

Diese von mir so genannte „Leere“ zeigt eigentlich die Fragilität der Menschen, die das eigene Leben nicht leben. Es ist eine Mauer zur eigenen Sensibilität, ein Schutzwall zum eigenen Potenzial.

 

In Ihren Werken sind auch meistens Menschen (Körper) und Gesichter das Thema bzw. Motiv. Immer wieder lassen Sie dabei auch freie Konturen zu. Welche Rolle spielt „Freiheit“ in Ihren Werken? Welche Rolle spielt Freiheit in unserer heutigen Welt, ihrer Meinung nach? Und wie sehen Sie die Tendenz der Gesellschaft zurück zu einem Nationalismus?

 

Das Frei-Lassen in meinen Bildern will Fragen stellen, das Fließen-Lassen die Freiheit der eigenen Interpretation, damit man weiter träumen kann. Freiheit ist alles … Es gibt kein Objekt, das die Freiheit ersetzen kann. Und trotzdem: Ihr Preis ist in unsere heutige Welt sehr hoch. Vor allem vergisst man, dass die eigene Freiheit dort endet, wo die Freiheit von unserem Nächsten beginnt.
Warum die Tendenz zum Nationalismus? War die irgendwann mal auch weg?

 

Frau Riccelli, seit 2015 geben Sie jährlich eine Werkspende für die Kunstauktion der Salvatorianer in St. Michael. Gibt es einen besonderen Grund, warum Sie diese Auktion seit Anbeginn unterstützen?

 

Ich kann nur glücklich sein, dass ich durch meine Werke etwas Gutes für diese Welt machen kann. Da ist für mich der Beginn für das, was Kunst machen soll: Die Welt verändern!

 

Charity Kunstauktion der Salvatorianer
Mittwoch, 11. Oktober 2017
Sommerrefektorium, Habsburgergasse 12, 1010 Wien

Einlass mit Aperitif ab 18.00 Uhr
Auktionsbeginn 19.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Bitte um Voranmeldung: charity@salvatorianer.at


Vorbesichtigung der Werke Mo. 9. bis Mi. 11. Oktober, jeweils 15.00 bis 19.00 Uhr  

 

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