
Generalvisitation stärkt Austausch und Zukunftsperspektiven
Die Visitation, die in den Konstitutionen des Ordens verankert ist, versteht sich als umfassender Prozess des Hörens, des Dialogs und der geistlichen Unterscheidung. Sie bietet die Möglichkeit, das Leben und Wirken der salvatorianischen Gemeinschaft in Österreich und Rumänien in seiner Vielfalt wahrzunehmen, Herausforderungen zu benennen und Perspektiven für die Weiterentwicklung der apostolischen Mission zu erarbeiten.
Im Verlauf der Tage werden Generaloberer P. Krzysztof Kowalczyk und Generalkonsultor P. Hubert Kranz die Pfarren und Einrichtungen besuchen, in denen Salvatorianer tätig sind. Gespräche mit allen Patres sowie mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ebenso wie mit dem neuen Erzbischof von Wien, Josef Grünwidl, sollen einen direkten Einblick in den pastoralen Alltag ermöglichen und Raum für offenen Austausch schaffen. Auf diese Weise kann die Ordensleitung Erfahrungen, Anliegen und Initiativen aus erster Hand kennenlernen.
Provinzial P. Márton Gál beschreibt die Visitation als "bewusste Zeit des Innehaltens". Sie eröffne Raum für tieferes Zuhören und biete Gelegenheit zu einem echten Dialog. Zugleich sei sie "eine privilegierte Phase des aufmerksamen Unterscheidens, in der gemeinsam gefragt werde, wo und wie der Geist Gottes die salvatorianische Mission heute bewegt und welche Antworten auf die gegenwärtigen Herausforderungen gefunden werden können". Entsprechend freut sich Provinzial Gál auf die Begegnungen, auf das gute Miteinander und auf einen konstruktiven Austausch.
Die Visitation soll schließlich dazu beitragen, die gesammelten Eindrücke zu bündeln und daraus konkrete Handlungsschwerpunkte für die österreichische Pro-Provinz abzuleiten. Damit verbindet sich die Hoffnung, die Sendung der Salvatorianer weiterhin lebendig zu gestalten und ihre pastorale Präsenz auch in Zukunft wirksam zu entfalten.



