Mittwoch 22. November 2017
Salvatorianer in Österreich und Rumänien
  • Das ist das ewige Leben:
    Dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

Am 18. Oktober war der Europäische Tag gegen Menschenhandel

Menschenhandel aufdecken – Menschenwürde stärken

 

Der 18. Oktober ist der Europäische Tag gegen Menschenhandel und wird seit mehreren Jahren von der Salvatorianischen Familie aktiv gestaltet. In Wien setzte man sich mit dem Thema in Form eines Filmabends mit anschließender Diskussion auseinander. In Linz wurde gemeinsam mit der Evangelischen Pfarrgemeinde Linz Innere Stadt der Abend genutzt, um eine ökumenische Feier zu gestalten.

 

Am Abend des 18. Oktobers wurde das Quo Vadis, das Begegnungszentrum der Ordensgemeinschaften Österreich am Stephansplatz 6 in Wien I kurzerhand in einen Kinosaal umgewandelt. Lukas Korosec, Missionsprokurator der Salvatorianer und Mitglied der Plattform Ware-Mensch, zeigte den Film "Ich gehöre ihm", der sich in sehr intensiver Form mit der Problematik der "Loverboys" auseinandersetzte. Der Film ist wie "ein Schlag in die Magengrube", so eine Filmkritik, und genauso so empfanden ihn auch die meisten Zuseherinnen und Zuseher. In der anschließenden Diskussion übte Sr. Anna Mayrhofer, Leiterin einer SOLWODI-Schutzwohnung für Opfer von Menschenhandel, Kritik daran, dass Menschenhandel und Zwangsprostitution nach wie vor gesellschaftliche Tabu-Themen sind. Die Ordensfrau berichtete von erschütternden Schicksalen misshandelter, vergewaltigter und genötigter Frauen, die aufgrund ihrer nicht vorhandenen Bildung und Persönlichkeitsentwicklung kaum eine Möglichkeit hätten, aus dem System auszubrechen.

 

Linz: ökumenischen Gebetsfeier in der Martin-Luther-Kirche

Bereits zu Beginn der ökumenischen Gebetsfeier in der Martin-Luther-Kirche in Linz wurde klar, dass es um ein besonderes Thema ging – die BesucherInnen wurden aufgefordert, ein Netz, das im Kirchenschiff befestigt war, zu zerschneiden, um ein Symbol zu setzen – ein Symbol gegen Menschenhandel. „Verantwortungsvoll ein Leben in Würde zu ermöglichen, vor allem für Menschen, die von Ausbeutung und Gewalt betroffen sind ... ein Netzwerk der anderen ART … an dem wollen wir nun gemeinsam knüpfen!“ Nach diesen Auftaktworten der Salvatorianerin Sr. Maria Schlackl ging es rasch mitten hinein.

 

 

 

Michaela Haunold von Caritas für Menschen in Not und die Salvatorianerin Sr. Patricia Erber von Solwodi erzählten zwei Geschichten aus ihrer Arbeit mit Opfern von Menschenhandel – zwei Beispiele, die aufzeigten, welche unterschiedlichen Formen von Ausbeutung es gibt.

 

 

„Ich will nicht sündigen“


 

 

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