Samstag 25. März 2017
Salvatorianer in Österreich und Rumänien
  • Das ist das ewige Leben:
    Dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

Mit grenzenlosem Gottvertrauen arbeiten und Gutes tun.

Die Salvatorianer solidarisieren sich mit den Armen und Ausgegrenzten.

Weltweit.

lukas sds

 

 

Gegenwärtig gibt es mehr Sklaven als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Menschen werden auch heute gekauft, verkauft und weiterverkauft. Jährlich werden etwa 800.000 Männer, Frauen und Kinder Opfer von Menschenhandel. Laut Schätzungen internationaler Organisationen gibt es weltweit circa 30 Millionen versklavte Menschen. Der weltweite Jahresumsatz wird auf etwa 32 Milliarden US $ geschätzt.

 

2011 haben sich die Salvatorianischen Gemeinschaften in Österreich dazu entschlossen, hier aktiv zu werden. Gemeinsam wurde die Initiative „Ware-Mensch“ ins Leben gerufen. Der Schwerpunkt der Initiative WARE-MENSCH liegt in der Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Menschenhandel. Ein weiteres Ziel ist die Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Einrichtungen und NGOs in diesem Sektor.

 

Ein essentielles Projekt ist die Website www.ware-mensch.at. Mit Unterstützung der Ordensgemeinschaften Österreichs konnte diese im Jahr 2012 online gehen. Die Salvatorianischen Gemeinschaften möchten anhand dieses Mediums möglichst viele Menschen erreichen und über das Verbrechen Menschenhandel aufklären.

 

All jenen Menschen eine Stimme zu geben, die keine Stimme haben oder denen sie genommen wurde, ist ein konkreter Beitrag zu mehr Gerechtigkeit und Frieden im Inland. Der Einsatz für Opfer von Menschenhandel ist eine wichtige Mission in Österreich, denn auch hier brauchen Menschen Hilfe und Unterstützung. Wir wollen bewusst hinschauen, wo andere wegschauen. Wir stellen uns gegen die Ausbeutung von Menschen!

 

Es sind die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft, die tagtäglich Opfer von Menschenhandel werden. Armut spielt meist eine große Rolle im Leben der Betroffen dieses Verbrechens: Mögliche Opfer sind Waisen oder Kinder aus armen Familien in Osteuropa oder Asien. Mädchen und junge Frauen werden weltweit gehandelt, um später in der Prostitution ausgebeutet zu werden. Aber auch Männer zählen zu den Opfern, wie z.B. im Agrar- oder Bausektor.

 

Wir alle können Opfern von Menschenhandel helfen.

Etwa wenn wir beim Einkauf auf Hinweise wie „Fair Trade“ oder „Clean Clothes“ achten. Oder wenn wir uns gegen eine menschenfeindliche Innenpolitik stellen, die Fremde kriminalisiert und abschiebt. Auch mit Spenden für Hilfseinrichtungen in Österreich kann Betroffenen von Menschenhandel direkt geholfen werden.

„[…] üben Sie sich in der Betrachtung des Leidens Christi. Holen Sie dort Ihre Kraft und Stärke und Eifer, damit Sie fähig sind, alles zu dulden für die Ehre Gottes und das Heil der Seelen.“


 

 

Unsere Projekte

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