Donnerstag 14. Dezember 2017
Salvatorianer in Österreich und Rumänien
  • Das ist das ewige Leben:
    Dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

„Jetzt bin ich unter Armen“

„Jetzt bin ich unter Armen“

 

„Es wurde also für den nächsten Morgen, Montag den 26. August [1918] […] ein geschlossenes Auto bestellt, das den teuren Kranken nach Tafers bringen sollte. […] Es entstiegen ihm die Hochwürdigen Patres Macarius und Victorin und an dritter Stelle unser Ehrwürdiger Vater. Er sah sehr angegriffen aus, konnte aber zur Mühe noch gehen. Wie er die alten Leute sah, die trotz der frühen Stunde bereits vor dem Hause auf Bänken herumsaßen, meinte er: ‚So, jetzt bin ich unter Armen.‘ Ich entgegnete: ‚Ja, hier gibt es allerhand Patienten, aber es wird sich schon machen.‘ Ich fürchtete, er könnte von vornherein einen etwas unangenehmeren Eindruck gewinnen und darunter leiden. Aber das war nicht der Fall; die alten Leute sagten ihm zu.“

Pater Pankratius Pfeiffer SDS, Salvatorianer Chronik, 3. Jhg., Nr. 2, 1.10.1918, S. 183

 

Bildnachweis: Salvatorianer Chronik, 3. Jhg., Nr. 2,  1.10.1918, S. 193

Schwester Oberin, Huberta Dehottay (links) und Schwester Aloisia Bellwald (rechts), die Pater Jordan pflegten, inmitten Bewohnern des Armenhauses

Bildnachweis: Pater Pankratius Pfeiffer SDS, Salvatorianer Chronik, 3. Jhg., Nr. 2, 1.10.1918, S. 193

 

26. August 1918 „Da wegen der herrschenden Grippe fast alles Sanitätspersonal zum Militär, das heißt für Lazarettdienst einberufen, teils freiwillig in die Spitäler getreten ist, und wir jetzt gar niemanden finden zur Pflege unseres Ehrwürdigen Vaters, sahen wir uns gezwungen und auf Drängen des Arztes bewogen, ihn nach Tafers ins Spital zu verbringen. Dort ist er von den Vinzentinerinnen ausgezeichnet gepflegt“.
Hauschronik Fribourg, S. 319

 

 


 

Anlässlich des Pater Jordan-Gedenkjahres 2017/2018 wurden dieses Zitat und dessen historischer Umriss aus einer Reihe der letzten Worte von Pater Jordan gewählt. Sein Nachfolger Pater Pankratius Pfeiffer SDS schrieb sie wortgetreu nieder. Lesen Sie hier weiter…

„Selbst des nachts schauen sie [...], ob nichts fehle“


 

 

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