Mittwoch 22. November 2017
Salvatorianer in Österreich und Rumänien
  • Das ist das ewige Leben:
    Dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

Am 8. September 2017 feierten die Salvatorianischen Gemeinschaften den Beginn des Pater-Franziskus-Jordan-Jahres 2018.

Wie heißt der Opa von Jesus?

 

Am 8. September 2017 feierten die Salvatorianischen Gemeinschaften mit einem Festgottesdienst in St. Michael in Wien I den Beginn des Pater-Franziskus-Jordan-Jahres 2018. Das Jahr bis zum 100. Todestag des Ordensgründers am 8. September 2018 wird als Anlass genommen, dankbar zurückzublicken, vor allem aber, um nach vorne zu schauen. Die Predigt hielt Frauenorden-Präsidentin Sr. Beatrix Mayrhofer, die Messe zelebrierte Superiorenkonferenz-Vorsitzender Abtpräses Christian Haidinger.

 

Im Kirchenkalender ist der 8. September das Geburtstagsfest Marias, der Mutter Gottes. An diesem Tag sieht die Liturgie den Anfang des Matthäusevangeliums vor; der Stammbaum Jesu wird verlesen. Diese Aufzählung mit den vielen Namen ist ein richtiger Zungenbrecher; dreimal vierzehn Generationen müssen es sein. Alles dreht sich um David, dem König, doch der "Wordrap" verkündet: Da kommt einer, der mehr ist als David. Im Heiland wendet sich die Geschichte. Salvator mundi.

 

Rund 200 Gäste sind nach St. Michael gekommen, um gemeinsam mit der Salvatorianischen Familie den Beginn des Pater-Franziskus-Jordan-Jahres zu feiern. P. Josef Wonisch, Provinzial der Salvatorianer, begrüßte die vielen Mitfeiernden.

 

 Manu Nitsch

 

„Ein großes Werk ist durch P. Franziskus Jordan, dieser charismatischen Gründergestalt, ins Leben gerufen worden. Heute vor 99 Jahren, am Fest von Maria Geburt, ist P. Jordan gestorben“, betont Abtpräses Christian Haidinger, Erster Vorsitzender der Superiorenkonferenz der männlichen Orden Österreichs, zu Beginn der Messe. Und weiter: „Die Samen, die P. Franziskus Jordan gesät hat, haben vielfältige Frucht getragen. Und seine Vision gelebten Christseins und missionarischer Sendung wird weitergetragen von den salvatorianischen Gemeinschaften, von Frauen und Männern, die von ihm inspiriert sind zu immer wieder neuen Werken.“ Abtpräses Christian überbrachte für das Jubiläumsjahr auch Glückwünsche der Ordensgemeinschaften Österreich.

 

Manu Nitsch

 

Sr. Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs, beginnt ihre Predigt mit einem kleinen Test des Kurzzeitgedächtnisses und fragt neugierig: „Wie heißt also in diesem Stammbaum der Opa von Jesus? Opa von Jesus? Die Kinder haben diese Frage geliebt. Jesus hatte einen Opa? Natürlich, eine Oma auch, Opas und Oma.“ Von einem Opa wissen die Menschen sogar den Namen, den nennt der Evangelist Matthäus, und er wurde gerade vorgelesen: „Jakob hat er also geheißen, der Opa. Ob er mit seinem Enkelkind auch gespielt hat? Wir wissen es nicht.“ Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren der –Christus – Messias – genannt wird. Und dann ist da Maria, die Frau des Josef, berufen nach Gottes ewigem Plan. Sie wird die Mutter des Erlösers sein. Menschheitsgeschichte ist Heilsgeschichte. Salvator mundi.

 

Manu Nitsch

 

„Als junge Frau wird sie zur Bundeslade Gottes“, erzählt Sr. Beatrix. „Im Schoß dieser Frau wird einmal Raum sein für ihn, und sie, die ihn gebären soll, wird unter dem Kreuz und später dann inmitten der Jünger zur Mutter der Kirche. Gott schafft sich Raum. Das Wort wird Fleisch. Der dreifaltig Liebende gründet Gemeinschaft, er ruft und er sendet.“

Einer, der dieser Sendung gefolgt ist, war P. Franziskus Maria vom Kreuz Jordan. So hat er sich selbst genannt - und sein Name war ihm Programm. Er hat sich immer um das Eine bemüht: Im großen Vertrauen auf Gottes Führung, in Zusammenarbeit mit vielen Gleichgesinnten, muss das Evangelium verkündet werden. P. Franziskus konnte 12 Sprachen sprechen, doch die vielen Sprachen nutzt er für die eine Botschaft; die vielen Wörter für das eine Wort.

 

Manu Nitsch

 

„Ja, das Kind hatte einen Opa. Aber natürlich, selbstverständlich, ist das nicht, denn mit diesem Kind ist der Schöpfer eingetreten in seine Schöpfung, um ihr Erlöser zu werden“, sagt Sr. Beatrix Mayrhofer voll Überzeugung. Aber wie können wir alle das Geheimnis erfahren und davon wissen? „Pater Jordan gibt darauf eine Lebensantwort und gründet eine Lehrgemeinschaft. Das Wort muss verkündet werden!“ Und weiter: „Liebe salvatorianische Gemeinschaften, wir müssen nicht alle Sprachen lernen, aber wir dürfen das eine Wort nicht vergessen, das Maria für uns alle gesprochen hat, das allerkürzeste: Ja! Und Pater Jordan hat es mit ihr gesagt: Fiat. Hier bin ich, sende mich!“

 

Manu Nitsch

 

Die Grußworte von Provinzial P. Josef Wonisch auf YouTube

Die Grußworte von Abtpräses Christian Haidinger auf YouTube

Die Predigt von Sr. Beatrix Mayrhofer auf YouTube

Die Predigt von Sr. Beatrix Mayrhofer als PDF

 

Manu Nitsch

 

 

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